Wohngebäudeversicherung – vergleichen, sparen & dein Haus richtig absichern
Dein Haus ist einer der größten Werte in deinem Leben. Schäden durch Feuer, Leitungswasser oder Sturm können schnell Kosten in fünf- oder sechsstelliger Höhe verursachen. Ohne Wohngebäudeversicherung musst du diese Schäden selbst tragen – im schlimmsten Fall droht der finanzielle Ruin.
Hier erfährst du, wann eine Wohngebäudeversicherung Pflicht ist, welche Leistungen wichtig sind und wie du mit einem Vergleich viel Geld sparen kannst.
Warum ist eine Wohngebäudeversicherung so wichtig?
Die Wohngebäudeversicherung schützt dein Haus vor schweren Schäden und finanziellen Verlusten. Gerade Naturereignisse und Brände verursachen jedes Jahr enorme Schäden.
Typische Schadensfälle sind:
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Brand und Explosion
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Leitungswasserschäden
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Sturm und Hagel
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Blitzschlag
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Frostschäden an Leitungen
Schon ein einzelner Brand oder Wasserschaden kann schnell zehntausende Euro kosten.
Was deckt eine Wohngebäudeversicherung ab?
Eine gute Wohngebäudeversicherung übernimmt Schäden am Gebäude selbst, zum Beispiel:
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Dach, Fassade und Außenwände
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Fenster und Türen
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Heizungs- und Wasserleitungen
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fest eingebaute Küchen und Bäder
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Garagen und Nebengebäude (je nach Tarif)
Optional lassen sich auch Elementarschäden wie Überschwemmung oder Erdrutsch absichern.
Welche Wohngebäudeversicherung ist sinnvoll?
Die passende Versicherung hängt von deinem Haus und der Lage ab.
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Einfamilienhaus oder Mehrfamilienhaus
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Neubau oder Altbau
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Bauweise und Dachform
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Lage in Sturm- oder Hochwassergebieten
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Zusatzschutz für Elementarschäden
Wichtig ist vor allem eine korrekte Versicherungssumme, damit es nicht zur Unterversicherung kommt.
Typische Kostenfallen bei Wohngebäudeversicherungen
Viele Hausbesitzer sind falsch versichert oder zahlen unnötig hohe Beiträge. Häufige Fehler sind:
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zu niedrige Versicherungssumme
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fehlender Elementarschutz
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veraltete Verträge ohne Anpassung an Baukosten
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hohe Selbstbeteiligung
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Ausschluss bestimmter Schäden
Eine falsche Absicherung kann im Schadenfall existenzbedrohend sein.
Spartipps – so sparst du bei der Wohngebäudeversicherung
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Versicherungssumme regelmäßig prüfen und anpassen
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Tarife alle paar Jahre vergleichen
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Selbstbeteiligung sinnvoll wählen
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Kombirabatte mit Hausrat oder Haftpflicht nutzen
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Elementarschutz nur bei tatsächlichem Risiko abschließen
Ein Vergleich spart oft mehrere hundert Euro im Jahr.
Häufige Fragen zur Wohngebäudeversicherung (FAQ)
Ist eine Wohngebäudeversicherung Pflicht?
Gesetzlich ist sie nicht vorgeschrieben. Banken verlangen sie aber fast immer bei Immobilienkrediten. Für Hausbesitzer wird sie dringend empfohlen.
Was kostet eine Wohngebäudeversicherung?
Die Beiträge liegen meist zwischen 200 und 600 Euro pro Jahr – abhängig von Hausgröße, Bauart, Lage und Leistungsumfang.
Sind Elementarschäden automatisch mitversichert?
Nein. Überschwemmung, Starkregen oder Erdrutsch sind nur mit einem zusätzlichen Elementarbaustein versichert.
Was ist eine Unterversicherung?
Ist die Versicherungssumme zu niedrig, ersetzt die Versicherung im Schadenfall nur einen Teil der tatsächlichen Kosten.